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| Kulisse der Berliner Strasse in Babelsberg |
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| Studiotor in Babelsberg |
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| Bollywood in Berlin: "Don – The King Is Back" |
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| Kate Winslet und Stephen Daldry bei den Dreharbeiten zu "Der Vorleser" |
Filmstandort Nr.1
Berlin-Brandenburg verfügt über eine hervorragende Infrastruktur: Mehr als 300 Filme werden jährlich in der Hauptstadtregion produziert. Von hier kommen die entscheidenden Impulse für die Entwicklung des deutschen Kinos. Hier entstehen Filme, die das Lebensgefühl der Deutschen und ihre bewegte Geschichte stilbildend und realitätsnah widerspiegeln und international preisgekrönt sind.
Großes deutsches Kino
"Die Vermessung der Welt", ",“Schlussmacher“, „Oh Boy“ "Barbara", "Kriegerin", "Russendisko", "Halt auf freier Strecke", "Hanni & Nanni 2", "Der Baader Meinhof Komplex", "Die Wüstenblume" oder "Männerherzen" sorgten ebenso für volle Kinosäle wie Til Schweigers Erfolgskomödien "Kokowääh", "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken", die allein in Deutschland Millionen von Zuschauern begeisterten. Aus der Hauptstadtregion kommen Klassiker des neueren deutschen Films wie "Lola rennt" (Regie: Tom Tykwer) und "Good Bye, Lenin" (Regie: Wolfgang Becker) und Oscar-Gewinner wie "Das Leben der Anderen" (Regie: Florian Henckel von Donnersmarck) und "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky, der auch mit seinem Anschlussprojekt, der Verfilmung des Kinderbucherfolges "Hexe Lilli", in Babelsberg drehte. Und nicht zuletzt entstanden großen Teile des Oscar-nominierten Spielfilms "Das weiße Band" von Michael Haneke in Brandenburg.
Große internationale Filme
Dank optimaler Produktionsbedingungen übt die Region auf Produzenten aus aller Welt eine starke Anziehungskraft aus. Prominent sind die Titel der zahlreichen internationalen Großproduktionen, die in den letzten Jahren in der Hauptstadtregion entstanden sind: "Cloud Atlas" von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern, der Oskar-prämierte Film "Liebe" (Regie: Michael Haneke), , "Anonymous" von Roland Emmerich, Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" mit Brad Pitt, die Bollywood-Produktion „Don – The King is back“, Stephen Daldry‘s "The Reader", für den Kate Winslet 2009 den Oscar erhielt, ebenso wie "The International", "Mr. Nobody", "The Bourne Supremacy", "Flight Plan", "The Constant Gardener" oder "The Pianist".
Digitales Kino und 3D
Im Bereich digitales Kino hat die Initiative Cinema- Net Europe zwischen 2004 und 2009 die Digitalisierung in Europa entscheidend vorangetrieben. Die ebenfalls in Berlin ansässigen Verbände HDF Kino und VdF haben mit Unterstützung der Filmförderungsanstalt FFA Szenarien für die Umsetzung des Digital Rollouts entwickelt. Mit dem neu initiierten 3D Innovation Center Berlin bietet das Fraunhofer Heinrich- Hertz-Institut allen Akteuren und Entwicklern im 3D-Bereich einen Showroom und eine Plattform für Produkte, Prototypen und Ideen.
Seit 2009 wurden mit Fördermitteln des Medienboards in der Hauptstadtregion über 100 Leinwände auf digitale Projektion nach DCI-Norm umgerüstet. Zudem hat das Medienboard erste stereoskopische Produktionen gefördert, u. a. den mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichneten und für den Oscar® nominierten Dokumentarfilm »Pina« (R.: Wim Wenders), »Die Vermessung der Welt 3D« (R.: Detlev Buck) oder »Berliner Philharmoniker – A Musical Journey in 3D« (R.: Michael Beyer).
Starke Förderung und Netzwerke
Mit dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF), verwaltet von der in Berlin ansässigen Filmförderungsanstalt FFA, stellt die Bundesregierung seit 2007 jährlich 60 Millionen Euro zur Stärkung der Filmwirtschaft in Deutschland zur Verfügung. Das Medienboard hat seit 1994 rund 409 Millionen Euro für die Förderung von 3.885 Filmen und standortbezogenen Projekten vergeben und damit in der Region einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro erzeugt. Filme »Made in Berlin-Brandenburg« laufen auf allen wichtigen Festivals, haben etliche Deutsche Filmpreise erhalten, wurden bislang 41 Mal für den Oscar® nominiert und mit neun Oscars® ausgezeichnet. Darüber hinaus engagieren sich die Landesbanken der Region – die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und die Investitionsbank Berlin (IBB) – bei der Finanzierung von Filmprojekten und seit 2011 auch mit einem eigenen GAP-Finanzierungsprogramm. Zudem ist die Hauptstadtregion Teil des Netzwerks der europäischen Film- und Medienmetropolen C.R.C (Capital Regions for Cinema).
Mehr Informationen zum Thema Förderung unter Filmförderung.
Mehr Informationen zum Thema Film unter All About Film.
Christian Berg
Koordination Filmförderung, Kinobeauftragter, Schwerpunkt: Internationale Koproduktionen, Verleih/Vertrieb und Animationsfilm
Tel.: +49 (0)331-743 87 23 | E-Mail: c.berg@medienboard.de
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