Hier können Sie die vom Medienboard-geförderten Filme sehen, die zur Zeit im Kino laufen. Viel Spaß!
In der Vorschau erhalten Sie einen Überblick der noch kommenden Medienboard-geförderten Filme.
Weitere Filme, die bereits 2012 in die Kinos gekommen sind, finden Sie hier.
Filmstart: 09.05.2013 |
Das Schuljahr im Internat Lindenhof neigt sich dem Ende zu, und alle Schülerinnen sind in ausgelassener Stimmung. Doch sie müssen sich noch einmal richtig konzentrieren, denn eine engagierte wie aufgeregte Madame Bertoux (Katharina Thalbach) studiert mit den Mädchen Shakepeares "Romeo und Julia" ein. Das Theaterstück soll in Kooperation mit einer englischen Gastklasse, die in Lindenhof erwartet wird, aufgeführt werden.
Zum Erstaunen der Lehrerschaft steigt aus dem Bus keine Mädchenklasse, sondern eine fesche englische Jungenklasse im besten Teenageralter. Zähneknirschend muss die sonst so akkurate und korrekte Frau Mägerlein (Suzanne von Borsody) eingestehen, dass sie wohl eine wichtige Kleinigkeit übersehen hat, als sie die Einladung der englischen Klasse organisierte. Zur Freude aller Mädchen entscheidet Frau Theobald (Hannelore Elsner), dass man die Gäste nicht einfach wieder nach Hause schicken kann. Die englischen Jungs mitsamt ihrem smarten Klassenlehrer (Justus von Dohnányi) ziehen also in Lindenhof ein. Kein Wunder, dass angesichts der ungewohnten und geballten "Manpower" im Nu das ganze Internat Kopf steht. Hanni und Hanni haben dabei ein ganz besonderes Problem: Sie vergucken sich in ein und denselben englischen "Romeo".
Quelle: ZDF, 13.07.2012
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Filmstart: 02.05.2013 |
In Brian De Palmas Remake des französischen Thrillers "Love Crime" von Alain Corneau (mit Ludivine Sagnier und Kristin Scott-Thomas) liefern sich zwei Frauen einen erbitterten Kampf um Macht im Geschäftsleben. Die elegante Christine (Rachel McAdams, auch mit "To the Wonder" im Wettbewerb) beutet die naiv liebenswerte Isabelle (Noomi Rapace, "Prometheus", "Millenium"-Trilogie) aus, bis diese als Rivalin kontert.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Filmstart: 24.04.2013 |
Als Seit der Amerikaner Matt Sweetwood vor über 10 Jahren seine Heimat in Missouri verließ, um ein neues Leben in der Fremde zu beginnen, hat er in Deutschland eine Menge wichtiger Dinge lernen und einigen wichtigen Lebensweisheiten nicht entgehen können. Allerdings wartet eines der letzten großen deutschen Geheimnisse noch auf seine Aufklärung; und so hat er beschlossen, sich aufzuopfern für eine Forschungsreise in die deutsche Bierkultur.
Er macht sich auf eine Reise, auf die Suche nach dem großen Kulturgut der Deutschen. Vielleicht auch, um seine daheim gebliebenen amerikanischen Mitbürger jenseits des großen Teiches davon zu überzeugen, dass das Image des kaltherzigen, humorlosen Deutschen, das ihnen in all den Weltkriegsfilmen vorgespielt wird, eine Ente ist. Denn er ist sich sicher: Es gibt sie, die fröhlichen und faszinierenden Deutschen. Man muss sie nur finden. Und wo sollte das besser gelingen als im BIERLAND?
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Filmstart: 11.04.2013 |
Als ein RAF-Mitglied nach 18 Jahren Haft entlassen wird, versammeln sich in einem Landhaus frühere Weggenossen zum Willkommenswochenende, darunter auch seine Jugendliebe und Mutter des gemeinsamen Sohnes, sowie deren Ehemann. Das Treffen wird zur quälenden Reise in die Vergangenheit und gerät vollends aus den Fugen, als das einstige Liebespaar wieder Gefühle füreinander entdeckt und der plötzlich auftauchende Filius seinem leiblichen Vater mit Aggression begegnet.
Bei der Verfilmung von Bernhard Schlinks Roman hat Nina Grosse einige Änderungen in Form einer "politischen Familienaufstellung" vorgenommen, die aber in den Kontext - das Hinterfragen von Lebensentwürfen, Schwund von Idealen und Hinwendung zum Bürgertum - passen. Kamera und Szenenbild sind großartig wie das ganze Darsteller-Ensemble, aus dem noch einmal Katja Riemann in einer fantastischen Performance triumphiert als Frau zwischen Gestern und Heute, die aus der Passivität ausbricht und eine Entscheidung fällt.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Filmstart: 04.04.2013 |
Bereits im ersten Semester erwartet Jungstudentin Katrin die Prüfung ihres Lebens. Viel schlimmer noch als die abweisende Haltung ihrer Kommilitonen ist ein Fluch, der auf ihrer Studentenbude liegen soll. Katrins albtraumhafte Visionen, die sich nicht nur auf Zimmer 205 beschränken, werden als Folge ihres bisher unverarbeiteten Traumas bagatellisiert. Doch als sich unerklärliche Todesfälle ereignen, ist zumindest Katrin klar, dass hier ein Geist Rache nehmen will und sie ihn irgendwie aufhalten muss.
Obwohl Rainer Matsutanis Remake genauso stark vom japanischen Geisterfilm beeinflusst ist wie das dänische Original "Kollegiet" (2009) und damit vor allem auf vertrautem "Ring"-Territorium operiert, ist "Zimmer 205" eine willkommene Ergänzung für die recht einseitige deutsche Filmkost. Mit den genreüblichen Irritationen in Glaubwürdigkeit und Verhalten ist auch hier zu rechnen, aber, dank gruseliger Atmosphäre und kompetent inszenierten Geisterattacken, auch mit einem hohen Wirkungsgrad in Spannung und Terror.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Filmstart: 14.03.2013 |
Als dem Bademeister im Müggelsee der Arm von einem Hai abgebissen wird, herrscht Chaos in der Gemeinde Friedrichshagen. Während eine vom Bürgermeister Müller eilig einberufene Expertenkommission beschließt, den Hai-Alarm auszurufen, kehrt der berüchtigte Haijäger Snake Müller nach jahrelangem Exil auf Hawaii in die Heimat zurück, als seine gefälschte Green Card auffliegt. Er soll sich um das Monster kümmern, dass das Süßwasser unsicher macht, hat aber bald noch ganz andere Sorgen am Hals. Frauensorgen...
Das Chaos regiert in der Anarchokomödie von Leander Haußmann und Sven Regener, die sich genussvoll bei Motiven von "Der weiße Hai" bedient und sie ohne Rücksicht auf Verluste durch den Kakao zieht. Dabei fühlt man sich gleichermaßen an Helge Schneider und die Farrelly-Brüder erinnert, aber auch an die wunderbaren Beatles-Filme von Richard Lester. Bei allem Nonstop Nonsens gefällt aber auch die präzise und einfallsreiche Inszenierung, die immer erkennen lässt, dass der Low-Budget-Look gewollt und Mittel zum Zweck ist.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Filmstart: 14.03.2013 |
Weil es ihn zu Hause langweilt, beschließt der Mondmann, sein lunares Domizil zu verlassen und der Erde einen Besuch abzustatten. Doch dort herrscht der garstige Präsident, der sich bereits den gesamten Globus untertan gemacht hat. Er hält den Mondmann für einen gefährlichen Eindringling, der hinter Gitter gehört. Zum Glück lernt der friedliebende Alien den Erfinder van der Dunkel kennen. Der baut eine Rakete und damit kann der Mondmann, nachdem man den Präsidenten in seine Schranken verwiesen hat, wieder heimkehren.
Nach dem fantasievollen, lehrreichenen und intelligenten Kinderbuchklassiker des großen Grafikers und Schriftstellers Tomi Ungerer hat Animationsspezialist Stephan Schesch, (Produzent von "Die drei Räuber") diesen grandiosen Zeichentrickfilm realisiert. Hier gehen farbenfrohe Hintergründe und effektiv gezeichnete Figuren, ein Score aus psychedelischen Klansgen und Jazz-Stücken und ideal ausgewählte Synchronsprecher wie Ulrich Tukur oder Katha-rina Thalbach eine perfekte Allianz ein. Ein (Kinder-)Film, der alle Altersklassen begeistert.
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Filmstart: 07.03.2013 |
Chile, 1988. Auf internationalen Druck stimmt Diktator Pinochet einem Referendum über die Fortführung seiner Präsidentschaft zu: "Ja" heißt, dass er acht weitere Jahre im Amt bleiben darf, das "Nein" des Titels öffnet den Weg zu freien Wahlen. Die Opposition engagiert den brillanten jungen Werbefachmann Renee Saavedra, die "No"-TV-Kampagne zu leiten. Unter ständiger Überwachung des Regimes und mit äußerst knappen Mitteln macht er sich ans Werk. Er setzt auf Optimismus: "Chile, die Freude kommt!" und macht sich (nicht nur) damit zahlreiche Feinde.
Pablo Larrain schließt mit einer packenden Geschichtsstunde nach einem Theaterstück von Antonio Skármeta seine Trilogie über die Pinochet-Jahre ab. Der Regisseur bedient sich der Film- und Videotechniken der späten 1980er Jahre, im Format 4:3 , die Bilder sind analog gedreht, grobkörnig und wirken real. So zerfließen die Grenzen zwischen Dokumentation und Spielfilm. Nahtlos fügen sich die alten Spots in die Handlung ein. "No" ist Zeitgeschichte in historischem Dekor und gleichzeitig Politthriller mit einem ideal besetzten Gael García Bernal als chilenischem "Mad Man".
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Filmstart: 07.03.2013 |
Raimund Gregorius, seit Jahrzehnten Lehrer für alte Sprachen in Bern, kehrt spontan seinem alten Leben den Rücken. Inspiriert von einer ungewöhnlichen Begegnung und dem Buch eines portugiesischen Arztes steigt er in den Nachtzug nach Lissabon, um dort dessen Spuren zu folgen. Er besucht Verwandte und Bekannte von Amadeu de Prado und deckt so langsam eine tragische, dramatische Lebens- und Liebesgeschichte während des Salazar-Regimes auf.
Bille August, Oscar-prämierter Spezialist für Bestsellerverfilmungen (u.a. "Fräulein Smillas Gespür für Schnee"), inszeniert mit attraktiver, internationaler Besetzung den Bestseller des Schweizer Pascal Mercier. Raffiniert verknüpft er die Lebens-(und Liebes-)Geschichten zweier charakterlich sehr unterschiedlichen Figuren (gespielt von Jeremy Irons und Jack Huston) aus verschiedenen Zeitebenen zu einem warmherzigen Drama.
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Filmstart: 07.03.2013 |
Arzt Sebastian hat zu seinem siebzehnjährigen Sohn Arthur ein lockeres Verhältnis. Seine bulgarische Putzfrau Jana ist da ganz anders: Ihrer Tochter Vera bringt sie Strenge und Disziplin bei. Eines Abends gehen Arthur und Vera miteinander aus - ohne Jana zu informieren - und kehren nicht mehr zurück. Völlig aufgebracht konfrontiert Jana Sebastian mit ihrer Sorge. Dieser findet ihre Reaktion völlig übertrieben. Der sonst so höfliche Umgang zwischen den beiden eskaliert in einer ernsthaften Krisensituation
In diesem brisanten Psychogramm von Sylvie Michel prallen nicht nur zwei völlig unterschiedliche Erziehungstypen aufeinander, sondern auch kulturelle Differenzen. Misstrauen gegenüber dem "Anderen", "Fremden", und massive Ressentiments machen eine Kommunikation oder gar gegenseitiges Verständnis unmöglich. Doch am Ende stehen beide völlig diffamiert vor ihrem seelischen Scherbenhaufen und müssen sich schließlich ihre eigenen Fehler eingestehen.
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Filmstart: 28.02.2013 |
Vor drei Monaten verlor Josef Sohn und Frau. Seitdem steht die Zeit still, bis der über 60-jährige Witwer an ihrem Grab Nina gegenübersteht, eine ihm unbekannte Cousine der Verstorbenen. Als sie Josef bittet, ihren arbeitslosen, erwachsenen Sohn Simon in seinem riesigen Landhaus zu beherbergen, hilft der gutmütige Mann gerne aus. Doch dann tauchen dessen rumänische Frau, sein Sohn sowie Ninas Geliebter, ein dubioser osteuropäischer Geschäftsmann auf. Sie richten es sich nicht nur bequem ein, sondern wollen Josef aus seinen vier Wänden verdrängen.
In Montreal ausgezeichneter Arthaus-Thriller, mit dem der georgischstämmige Dito Tsintsadze ("Schussangst") das Thema Home-Invasion entgegen allen Genre-Gepflogenheiten anrichtet. Burghart Klaußner, Tsintsadze bereits in "Der Mann von der Botschaft" verbunden, erlebt in dem stilistisch nicht immer sattelfesten Werk, wie seine Gastfreundschaft ausgenutzt wird und zu Mord und Totschlag führt. Schwankend zwischen Psychodrama, finsterer Farce und surrealer Groteske verrät die minimalistische Allegorie augenzwinkernd, wie man eine neue Familie findet.
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Filmstart: 21.02.2013 |
Cem, ein auf Sylt aufgewachsener junger Mann mit türkischem Migrationshintergrund, führt ein Leben in geordneten Bahnen: Er arbeitet beim Ordnungsamt und studiert nebenbei. Als ihm eines Tages Jesús über den Weg läuft, ändert sich so einiges. Keiner weiß, wer Jesús ist, woher er kommt, was er vom Leben möchte. Doch Cem nimmt ihn bei sich auf und die beiden kommen sich näher. Sehr zum Missfallen von Cems Umfeld: seine Freunde und Familie erkennen den sonst so zielstrebigen Mann nicht wieder und verstehen seine Entscheidungen nicht.
Zwei junge Menschen, die ihren Platz im Leben noch nicht gefunden haben und versuchen, in dem anderen Halt zu finden. Hier treffen zwei Welten aufeinander und beide geraten ins Wanken - und am Ende schließen Cem und Jesús die Außenwelt gänzlich aus. Der einfühlsame Film von Tim Staffel wirft einige Fragen auf, die uns alle betreffen: Wie wollen wir leben? Was ist uns eigentlich wirklich wichtig? Was, wenn Liebe abhängig macht? Am Ende wird klar, wie nah Himmel und Hölle beieinander liegen können.
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Filmstart: 14.02.2013 |
Erich Freytag kehrt aus der Kriegsgefangenschaft in der fränkischen Provinz zurück und wird mit seiner Gartenzwerg-Fabrik Teil des deutschen Wirtschaftswunders. Sohn Klaus träumt derweil von einer Schriftstellerkarriere und verliebt sich in die aus einer reichen Familie stammende Gisela, die als Autorin reüssiert. Ihr gemeinsamer Sohn Robert passt nicht in ihr '68er Bohemeleben und so stecken die Eltern ihn ins Internat bzw. bringen ihn während der Ferien bei den Großeltern unter. Seine Odyssee hat erst ein Ende, als Robert seine Jugendliebe wieder trifft.
Ein melancholisch-ironisches Familienepos, das drei Generationen umspannt - von den braunen bis zu den "Flower Power"-Zeiten. Eine persönliche gefärbte, liebevoll ausgestattete und sorgfältig fotografierte Geschichte von einer BRD, die es so nicht mehr gibt - West-Berlin, Käseigel, klackernde Schreibmaschinen und Italienreise inklusive. Oskar Roehler ("Elementarteilchen") adaptierte nach eigenem Drehbuch seinen autobiographischen Roman "Herkunft" und versammelte dazu die deutsche Schauspielprominenz, darunter Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu und Meret Becker, vor der Kamera.
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Filmstart: 07.02.2013 |
Die mittlerweile arbeitslose Tristan muss wegen seiner prekären Finanzlage zu Henry und Magdalena in deren Chaosloft ziehen. Das sorgt für Verwicklungen und zusätzlichen Druck auf Henry, der es als Filmproduzent versuchen will und dabei mit einem halsstarrigen Superstar zu tun bekommt: Matthias Schweighöfer ist ein arroganter und selbstverliebter Fatzke, dessen Launen allen das Leben schwer machen. Dazu kommen weitere Irrungen und Wirrungen, ein bisschen Midlife-Krise, ein bisschen erste Liebe und wichtige Erkenntnisse und Einsichten.
Patchworkfamilie à la Til Schweiger, die Zweite: Nach seinem Ausflug ins Actiongenre mit "Schutzengel" kehrt Schweiger zur Komödie zurück, mit der Fortsetzung des erfolgreichsten Kinofilms des Jahres 2011, der all die Zutaten und Figuren des ersten Teils aufgreift, Tempo und Turbulenz im Kino-Breitwandformat noch einmal forciert. Schweiger, seine Tochter Emma und Jasmin Gerat stehen wieder im Mittelpunkt, aber Samuel Finzi ist ihnen diesmal ebenbürtig. Matthias Schweighöfer überrascht mit einem irren Gastauftritt als er selbst.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Filmstart: 07.02.2013 |
Priestersohn Toby verliert in einer einzigen Nacht seine große Liebe Kathy und seinen Vater durch einen Werwolfangriff . Die Polizei glaubt ihm nicht und lässt ihn für Jahre in eine Irrenanstalt wegsperren. Nach seiner Entlassung bekommt er eine Anstellung als Hauslehrer in einem abgelegenen Schloss. Die angeblich lichtkranke Nichte der uralten Hausherrin, die er unterrichten soll, entpuppt sich als seine Kathy. Doch sie erkennt ihn nicht wieder. Toby bekommt noch einmal eine Chance, seine große Liebe zu retten, doch muss er bereit sein, einen hohen Preis dafür zu zahlen.
Till Hastreiter ("Status Yo") realisierte in drei Jahren mit wenig Geld, dafür viel Hingabe und mit hochprofessioneller Unterstützung bei den Spezialeffekten einen Horrorfilm an heimischem Schauplatz in 3D. Sein Genre-Mix, in dessen Zentrum eine Liebesgeschichte steht, verbeugt sich vor klassischen Vorbildern der Vierzigerjahre. Die 3D-Effekte wurden bei der CINEC prämiert. Jeanette Hain ist in der Rolle der Hexe zu sehen.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Filmstart: 31.01.2013 |
Gretel Sieveking war wunderschön, charismatisch und ein unabhängiger Freigeist. Durch die Liebe zu ihrem Mann und ihren Kindern war sie starke Ehefrau und Mutter, doch durch ihren Sinn für Gerechtigkeit auch immer Kämpferin für Gleichberechtigung in jedem Zusammenhang. Doch die Mutter von Regisseur David Sieveking erleidet im Alter dasselbe Schicksal wie so viele Menschen: Alzheimer. Die Krankheit schreitet mehr und mehr voran, die Erinnerungen, auch an die Familie, schwinden. Gretel schließt sich in ihren eigenen Kokon des Vergessens ein. David Sieveking entscheidet sich, seine Mutter, seinen Vater und seine ganze Familie bei dem Prozess des langsamen Abschiednehmens zu begleiten und findet in seinem Film darüber berührende Bilder, die verdeutlichen, dass Lieben auch hier Loslassen bedeuten muss. Die persönlichen Momentaufnahmen, die Sieveking dabei gelingen, gehen dem Zuschauer schmerzlich nahe und geben Einblick in eine Krankheit, die grausam und unaufhaltsam Bereiche des Bewusstseins löscht. Doch der Film tröstet auch in seinem ehrlichen und zugleich behutsamen Umgang mit dem Gezeigten und den sehr persönlichen Einblicken. Sieveking ist nicht nur eine Liebeserklärung und Verbeugung vor einer beeindruckenden Frau gelungen, sondern auch eine realistische Darstellung über eine Krankheit, die immer mehr Menschen trifft und vor der wir die Augen nicht verschließen können.
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Filmstart: 10.01.2013 |
Weil Paul zu große Nähe nicht erträgt, hat ihn Natalie gerade verlassen. Doch ein Ende mit Schrecken war Paul schon immer lieber als Schrecken ohne Ende, schließlich konnte er für eine Trennungsagentur schon fast 1000 Beziehungen beenden. Kurz vor der vom Chef in Aussicht gestellten Partnerschaft bleibt der gutherzige Toto, eines dieser Trennungsopfer, an ihm hängen. Weil Toto verzweifelt und hartnäckig ist, nimmt Paul ihn bei sich auf und lernt durch ihn zu verstehen, was Liebe und damit auch Natalie wirklich für ihn bedeutet.
Mit viel Slapstick und einem situationskomisch angelegten Parcours peinlicher Konstellationen und Erlebnisse bleiben Regisseur Matthias Schweighöfer und Drehbuchautor Doron Wisotzky dem Erfolgsrezept ihrer Hitkomödie "What a Man" treu. In der Struktur als Buddy- und Roadmovie angelegt, bedient "Schlussmacher" mit seiner Mischung aus etwas gröberem Humor, großem Herz und Sentimentalität genau die Rezeptoren des Zielpublikums, das nach Schweiger auch in Schweighöfer einen Comedyfavoriten entdeckte.
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