
Vom 6. bis 15. Mai ist Berlin das Zentrum der digitalen Welt: Unter dem Motto "Meet.Connect.Inspire" versammelt die Berlin Web Week die erfolgreiche Digitalkonferenz re:publica sowie zahlreiche Veranstaltungen zu Trendthemen der digitalen Gesellschaft und Wirtschaft unter einem Dach. Das Herzstück bildet die re:publica vom 6. bis 8. Mai. Die Berlin Web Week ist das größte Festival der digitalen Szene Europas.
Eine Neuerung, die dem Stellenwert der Berlin Web Week Rechnung trägt, ist der Berlin–Stand von Berlin Partner, TSB, IHK Berlin, Medienboard, Medianet, und SIBB auf der re:publica. Hier wird beispielhaft der Geist der Messe gelebt: Austauschen, Vernetzen, Trends setzen. Initiiert wurde die Berlin Web Week von Berlin Partner in Kooperation mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg.
Die Berlin Web Week 2013 wird initiiert von Berlin Partner und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.
Zur Berlin Web Week 2013 gehören:
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| Andreas Gebhard |
Was sind die Highlights der diesjährigen re:publica?
Die re:publica wird so groß und international wie noch nie. Wir erwarten Gäste aus über 50 Ländern! Zum Teil laufen 12 parallele Sessions, insgesamt über 300. Besonders toll finde ich das Treffen des European Enterprise Network oder die Global Innovation Lounge. Aber es ist natürlich auch super, dass z.B. Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche auf der re:publica spricht.
Berlin als Digitalstandort entwickelt sich rasant. Was bedeutet das für die re:publica?
Wir sind eine Konferenz für die digitale Gesellschaft. Deshalb ist es unser Anspruch, die gesamte Szene abzubilden. Ich denke auch, dass uns dies gelingt.
Der Hype um Berlins Start-up-Szene ist momentan groß. Inwiefern spielt das auf der re:publica eine Rolle?
Auf der einen Seite eine große, denn wir haben eine Start-up-Area, eine Pitchbühne und jede Menge internationale Beteiligung aus diesem Bereich. Allerdings wollen wir das digitale Unternehmertum insgesamt unterstützen. Deshalb haben wir auf der anderen Seite eine Vielzahl an Sessions darüber wie man Projekte starten kann. Begriffe die ich da sehr gut finde sind Creative Entrepreneurship und Social Business. Hier haben wir eine große Auswahl an Themen in unserem Programm. www.re-publica.de/session-schedule
Welchen internationalen Stellenwert hat das Event mittlerweile?
Wir bauen unsere internationale Basis stetig aus. Dieses Jahr machen wir zusammen mit dem Medienboard ja zum zweiten Mal re:mbassy. D.h. wir haben gezielt Vertreter von Botschaften, die in Berlin sind, eingeladen. Mehr als 20 Länder werden hierüber vertreten sein. Unsere Speaker sind schon fast immer sehr international. Gezielte Aktionen wie Gruppentickets für nicht-deutsch sprechende Teilnehmer oder die konsequente Übersetzung aller unserer Blogbeiträge gehen in die gleiche Richtung.
Noch etwas Spezielles, auf das Sie eingehen möchten?
Im Rahmen der Berlin Web Week ist die re:publica das Startevent. Mit wahrscheinlich knapp 5.000 Besucherinnen und Besuchern ist es vielleicht der größte Digitalhub in Berlin. Es wird wieder einen Live-Stream geben von unserer Hauptbühne, wer also nicht vorbei kommen kann: Online dabei sein!
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| Johnny Haeusler |
Die diesjährige re:publica findet unter dem Motto IN/SIDE/OUT statt. Was sind die Themenschwerpunkte?
Von der Entwicklung der digitalen Medien in Afrika über Open Science bis zu MOOCs, also "Massive Open Online Courses" gibt es Schwerpunkte ohne Ende, mir persönlich liegt aber besonders die junge Netzgeneration am Herzen. Derzeit sehen wir bei Jugendlichen ab 10 Jahren die erste komplett digital aufgewachsene Generation, für die Smartphones zum selbstverständlichen Alltag gehören und deren Kulturraum in erster Linie YouTube heißt. Was das genau bedeutet, das werden wir auf der re:publica ergründen.
Welche Rolle spielt die deutsche Blogger-Szene in der internationalen Blogosphäre?
Es gibt einige international vernetzte Blogs, mich wundert es dennoch, dass es immer noch nicht gelungen ist, ein wirklich grenzüberschreitendes Netzwerk aufzubauen, zu dem auch deutsche Bloggerinnen und Blogger in größerem Umfang gehören.
Von der spontanen Idee eines Blogger-Treffens zu einer der wichtigsten Gesellschaftskonferenzen Europas mit erwarteten 5.000 Teilnehmern: wie lässt sich der Erfolg der re:publica erklären?
Die re:publica gab es im Grunde schon, bevor die erste Ausgabe stattfand, wir mussten nur noch die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Will sagen: Die re:publica war und ist keine Geschäftsidee, sondern eine Notwendigkeit. Der direkte Austausch der verschiedensten digitalen Akteure, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus, führt in jedem Jahr zu Inspiration, Motivation, gegenseitigem Respekt und nicht zuletzt großem Erkenntnisgewinn auch für diejenigen Besucher, die sich einfach nur schlau machen wollen über verschiedene Entwicklungen. Und die Tatsache, dass Menschen auf der re:publica seit nunmehr sieben Jahren vor einem Szenario der Bedrohung der Netzneutralität warnen, die wir nun durch die DSL-Drosselungspläne der Telekom sehr real erleben, zeigt erneut die Wichtigkeit der re:publica.
Wird der Blog-Trend weiter zunehmen? Wie sieht die Zukunft der Blogger-Szene aus, auch vs. twitter?
Das Netzwerk entwickelt sich ständig, die Online-Landschaft sieht heute völlig anders aus als noch vor zehn Jahren – das iPhone und andere Smartphones gibt es erst seit 2007, die Einflüsse auf die Art, wie wir das Netz benutzen, sind aber enorm. GoogleGlasses stehen in den Startlöchern und werden die vernetzte Welt ein weiteres Mal völlig umkrempeln. Wie die nahe Zukunft genau aussieht, kann ich nicht vorhersagen, ich weiß aber, dass man durch die Vorträge auf der re:publica realistischen Prognosen so nahe kommt, wie nur möglich.
Wird die re:publica die deutsche Blogger-Szene weiter beflügeln?
Das kann ich nur hoffen. Bisher habe ich jedoch noch nie gehört, dass ein Besuch der re:publica jemanden demotiviert hat. :)
Sigrid Herrenbrück
Ansprechpartnerin Presse
Leitung Kommunikation und Presse Medienboard
Tel.: +49 (0)331-743 87 70 | E-Mail: s.herrenbrueck@medienboard.de
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