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Alles neu macht der Förder-Mai! 6,7 Mio. Euro für 35 Filmprojekte u.a. von Detlev Buck, Sebastian Schipper & Franziska Meyer Price

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Nach dem Filmpreis ist vor dem Filmpreis: Dank frühlingsfrischer Förderzusagen in Höhe von rund 6,7 Mio. Euro für 35 Projekte gehen bereits die nächsten potenziellen LOLA-Anwärter*innen an den (Dreh)Start.

Auf den Hund gekommen ist Detlev Buck! In seiner Romantic Comedy "Alles Wuff" (DCM Pictures, 1 Mio. Euro) durchleben knuffige Vierbeiner mit Frauchen und Herrchen allerlei Herzenswirrwarr. Jan-Ole "Oh Boy" Gerster inszeniert in seiner neuen Tragikomödie "Lara" (Schiwago Film, 600.000 Euro) eine Mutter, die sich fragen muss, warum ausgerechnet sie nicht zum wichtigsten Klavierkonzert ihres Sohnes eingeladen ist. Aufregend besetzt u.a. mit Corinna Harfouch und Tom Schilling.  

Andreas Dresen widmet sich in "Gundermann" (Pandora Film, 500.000 Euro) dem so legendären wie widersprüchlichen ostdeutschen Baggerfahrer und Liedermacher Gerhard Gundermann. Auch in Bernd Böhlichs Drama mit dem Arbeitstitel "Warum" (Mafilm Martens Film- & Fernsehproduktion, 400.000 Euro) geht es um ein ostdeutsches Thema: Eine einstige Gulag-Gefangene muss sich entscheiden, ob sie die schmerzlichen Erfahrungen, die sie in einem russischen Gulag machen musste, zugunsten eines angenehmen Lebens in der jungen DDR leugnen kann.  

In Sebastian Schippers "Caravan" (Missing Link Films, 400.000 Euro) treffen ein junger Engländer und ein junger Senegalese in der Wüste Marokkos aufeinander und begeben sich zusammen auf eine abenteuerliche Odyssee nach Europa. Gereist wird auch in Markus Gollers Tragikomödie "25 km/h" (Sunny Side Up, 300.000 Euro). Das ungleiche Bruderpaar - Lars Eidinger und Bjarne Mädel - tuckert nach der Beerdigung seines Vaters auf Mofas durch Deutschland. Und noch mehr Männer auf Reisen: Seinem Ärger einfach davon fliegt ein schrulliger Gärtner in "Grüner wird's nicht" (Majestic Filmproduktion, 250.000 Euro) von Florian Gallenberger. U.a. mit Ulrich Tukur und Elmar Wepper. 

Großes Mainstreamkino von Frauen: Bei Isabell Šuba sind die coolen Zwillinge "Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde". Am 25. Mai kommt ihre Verfilmung auf die Leinwand - mit Verleihförderung des Medienboard (Universal Pictures, 123.000 Euro). Am Nachschub wird schon gearbeitet: Nachwuchsregisseurin Viviane Andereggen inszeniert das nächste Internatsabenteuer: "Hanni & Nanni - Mädchengang" (UFA FICTION, 600.000 Euro).

Mit "Lolle" (REAL FILM, 400.000 Euro) erzählt Franziska Meyer Price die neuen Leiden der Milleniums-Ikone aus "Berlin, Berlin" für die Leinwand als Roadtrip weiter. Felicitas Wolls verpeilte Lolle ist älter geworden, aber nicht unbedingt vernünftiger. Zum unterhaltsamen Chaos tragen Moderator Klaas Heufer-Umlauf und "Bibi & Tina"-Star Lisa-Marie Koroll bei. 

Außerdem werden 2 weitere Regisseurinnen gefördert, deren Filme als Arthouse-Perlen mit guten Chancen auf Festivalpremieren gelten: Alice Rohrwacher, Grand-Jury-Preis-Gewinnerin von Cannes, erzählt in "Lazzaro Felice" (Pola Pandora, 150.000 Euro) ein ungewöhnliches modernes Märchen. Und Angela Schanelec stellt in ihrem Familiendrama "Ich war zuhause, aber" (Nachmittagfilm, 100.000 Euro) die Nöte eines Heranwachsenden sehr realistisch dar. 

Das Kino-Frühlingsprogramm bereichern 11 Filme, die rund 338.000 Euro Verleihförderung bekommen. Darunter befinden sich die Literaturverfilmungen "In Zeiten des abnehmenden Lichts" u.a. mit Bruno Ganz (X Verleih AG, 50.000 Euro) und "Es war einmal in Deutschland" u.a. mit Moritz Bleibtreu (X Verleih, 20.000) sowie der Western-Thriller "Brimstone" u.a. mit Dakota Fanning (Koch Films, 40.000 Euro), der im vergangenen Jahr im Wettbewerb von Venedig lief.  

Insgesamt wurden 66 Förderanträge mit einer Gesamtsumme in Höhe von 13,9 Mio. Euro eingereicht. 

Die vollständige Zusagenliste finden Sie hier.  

Ricarda Nowak & Antonia Dedenbach

Kommunikation und Pressearbeit Filmförderung

Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH

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