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DIGI.TALe - neues Förderprogramm für Online-Content

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Digitale Produktions- und Distributionstechnologien haben die Möglichkeiten filmischen Erzählens nachhaltig verändert: Zuschauer werden User, klassische Genre- und Formatgrenzen lösen sich zunehmend auf, originelle und neuartige Inhalte sind gefragt.

Daher haben das Medienboard Berlin-Brandenburg, die Filmuniversität und die dffb das Pilotprogramm „DIGI.TALe“ entwickelt. Gefördert werden narrative audiovisuelle Inhalte mit innovativem und experimentellem Charakter. Genre, Format, Länge oder Distributionskanäle werden dabei nicht vorgegeben. Möglich ist alles: von der Webserie oder App bis hin zu narrativen Games oder interaktiven Storyworlds, von Virtual oder Augmented Reality Anwendungen bis hin zu transmedialen Hybridformaten, ganz egal ob für YouTube, Snapchat, Instagram, Facebook oder WhatsApp.

Studierende der beiden beteiligten Filmhochschulen können bis zum 28. Februar 2017 ihre Konzepte einreichen. Dabei müssen nicht nur Idee und Inhalt des geplanten Projekts beschrieben, sondern auch dargelegt werden, wie das gewählte Medium den jeweiligen Content unterstützt. Ein Finanzierungsplan soll darüber hinaus ersichtlich machen, welche Formen der möglichen Zusammenarbeit mit Branchenpartnern und Koproduzenten bzw. welche weiteren Finanzierungswege (z.B. Crowdfunding) angedacht sind. Auch die jeweiligen Distributionsstrategien sollen erläutert werden, so z.B. die Auswahl von Plattformen, Social Media Begleitung vor und nach der Veröffentlichung, Festivaleinreichungen, Präsentationen etc. Ziel ist das Entstehen von potentiell vermarktbaren Inhalten, die unter aktiver Beteiligung des Teams verbreitet werden.

Über die Projekteinreichungen entscheidet eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Medienboards, der digitalen Branche sowie der zwei beteiligten Schulen zusammensetzt. Die Auswahlentscheidung fällt Mitte März 2017, die Projektumsetzung erfolgt bis Sommer 2017.

Helge Jürgens, Geschäftsführer Standortentwicklung Medienboard Berlin-Brandenburg: „Den Nachwuchs bei der Entwicklung, Produktion und Distribution innovativer und experimenteller Inhalte zu unterstützen, ist uns ein wichtiges Anliegen und daher freuen wir uns sehr über die Kooperation mit der Filmuni und der dffb bei DIGI.TALe und sind sehr gespannt auf die Einreichungen!“

„Mir ist wichtig, dass die mediale Entwicklung vor allem auch in unserer Filmhochschule vorangetrieben wird. Wo hat man soviel Zeit und Raum zum Experimentieren wie im Rahmen eines Studiums. Danke ans Medienboard, dass es uns hierbei unterstützt“, so Prof. Dr. Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität, zu der neuen Förderinitiative.

“It is very important for the future of the dffb that we embrace new and expanded ways of telling stories on screen, and explore every kind of collaboration to keep up with this exciting area. This new development initiative is an imortant step forward. We’re grateful to the Medienbord for the DIGI.TALe plan and looking forward to collaborating with the Film University”, ergänzt Ben Gibson, Director der dffb.

Presse-Kontakte:
Medienboard: Laura Winkler, 0331-743 87 62; l.winkler@medienboard.de
Filmuniversität: Timo Gößler; 0331-6202 225; t.goessler@filmuniversitaet.de
dffb: Nicole Stecker; 030-257 59 135; n.stecker@dffb.de