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Ausstellung "Quantification Trilogy" zeigt 3 Filme des Künstlers Jeremy Shaw

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Der Kunstverein Hamburg eröffnet am 25. Mai die Ausstellung "Quantification Trilogy" des in Berlin lebenden, kanadischen Künstlers Jeremy Shaw. Im Zentrum stehen drei seiner Filme: "The Quickeners" (2014), "Liminals" (2017) und "I Can See Forever" (2018), gefördert vom Medienboard und uraufgeführt in Hamburg. 

Shaw interessiert sich für bewusstseinsverändernde Zustände, die durch mystische wie wissenschaftliche Verfahren ausgelöst werden und entwirft gerade in der gezeigten Filmtrilogie im Kunstverein in Hamburg eine neue Wirklichkeit zwischen religiöser Sehnsucht und Science-Fiction. All drei Filme folgen Shaws Grundinteresse an Subkulturen, die sich auf Rauscherfahrungen stützen. Shaw untersucht die Idee der Transzendenz von Zeit, Raum und Gegenwart, ob durch Drogen, Religion oder Tanz. Seine Arbeiten kreieren ein visuelles Bild einer psychedelischen Erfahrung und spielen im Zwischenraum von Mystizismus und Wissenschaft, Utopie und Dystopie sowie Genuss und Schuld.

Die zentrale Filmtrilogie wird durch eine Reihe älterer Video- und Fotoarbeiten ergänzt, die nicht nur Shaws künstlerische Entwicklung aufzeigen, sondern auch Nebenaspekte der Filme als Schlaglichter beleuchten. Shaws künstlerische Auseinandersetzung mit Realitätsverschiebungen und Fluchtmomenten entwickelt vor der Folie von Fake-News, Filterblasen und den Auswirkungen der Digitalisierung heute eine zwingende Aktualität.

Zur Ausstellung erscheint die erste umfassende Publikation des Künstlers. Weitere Infos gibt's hier