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Deutsch-französischer Förderfonds: Zwei TV-Serienprojekte ausgewählt

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  • Die Förderempfehlungen: "The House" von Lupa Film und Port au Prince/Atlantique Film sowie "Die purpurnen Flüsse" von maze Pictures/Europa Corp Television
  • Die Partner: Medienboard Berlin-Brandenburg, FilmFernsehFonds Bayern, Film- und Medienstiftung NRW und MFG Filmförderung Baden-Württemberg kooperieren mit dem Centre national du cinéma et de l’image animée (CNC)
  • Das Ziel: Entwicklung fiktionaler TV-Serien in deutsch-französischer Koproduktion
    Bekanntgabe zum Auftakt der zweiten Ausgabe der Drama Series Days im Rahmen des EFM

Berlin/Potsdam - Besondere Premiere auf der Berlinale: Die Kommission des neuen deutsch-französischen Förderprogramms für die gemeinsame Entwicklung fiktionaler Fernsehserien hat die ersten Projekte zur Förderung empfohlen. Dazu gehören "The House" und "Die purpurnen Flüsse". Insgesamt gab es für die erste Ausschreibung des deutsch-französischen Koproduktionsprojektes 8 Einreichungen.

Zum Auftakt der 2. Ausgabe der Drama Series Days, die ab heute beim European Film Market (EFM) im Rahmen der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin starten, wurden die folgenden Förderungsempfehlungen bekannt gegeben:

"The House", eine Produktion von Lupa Film und Port au Prince (beide Berlin), in Koproduktion mit Atlantique Film (Boulogne-Billancourt): 6-teilige Miniserie zur Flüchtlingsthematik nicht aus den Augen der aktuellen Berichterstattung, sondern die Erzählung der universellen, emotionalen und moralischen Konflikte mit den klassischen Mitteln des Dramas innerhalb der Familien vor dem Hintergrund der Migrationsströme in Europa.

"Die purpurnen Flüsse", eine Produktion von maze Pictures (München) in Koproduktion mit Europa Corp Television (Saint-Denis Cedex): Eine packende und atemberaubende Fernsehserie von Kriminalfällen, die uns hineinzieht in die schauderhaft-spannende Welt von verschrobenen Cops und sadistisch-gruseligen Mördern.

Partner des neuen bilateralen Förderprogramms, das im vergangenen Jahr im Rahmen des 68. Festival du Film de Cannes unterzeichnet wurde, sind auf deutscher Seite das Medienboard Berlin-Brandenburg, der FilmFernsehFonds Bayern, die Film- und Medienstiftung NRW und die MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Auf französischer Seite unterstützt das Centre national du cinéma (CNC) den Fonds, der mit einer Gesamtsumme von 200.000 Euro ausgestattet ist. Die maximale Förderhöhe liegt bei 50.000 Euro pro Projekt. Ziel des Fonds ist die Entwicklung fiktionaler TV-Serien, die in deutsch-französischer Koproduktion entstehen.

Die erste Ausschreibung des neuen Förderprogramms fand im Sommer 2015 statt, die Einreichfrist dafür endete im November. Aus den acht Einreichungen wählte die Kommission, bestehend aus Oliver Zeller (Medienboard Berlin-Brandenburg), Gabriele Pfenningsdorf (FilmFernsehFonds Bayern), Christina Bentlage (Film- und Medienstiftung NRW), Dieter Krauß (MFG Filmförderung Baden-Württemberg), Alice Delalande (CNC), Pierre-Emmanuel Lecerf/Magalie Armand (CNC), Stéphanie Carrère (Kwai productions, USPA) und Frédéric Lavigne (Forum des Images) die Förderempfehlungen aus, die nun noch in den beteiligten Förderinstitutionen final bestätigt werden müssen. Die Kommission beschloss in ihrer gestrigen Sitzung zudem als Einreichtermin für die nächste Runde den 15. September 2016.

Pressekontakt:
Mareike Jung & Carena Brenner
Kommunikation und Pressearbeit Filmförderung
Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
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