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Ergebnisse Creative Europe MEDIA: Serienhochburg Deutschland

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Insgesamt 2,7 Mio. Euro aus Brüssel gehen an fünf deutsche TV-Produktionen. Aus Berlin stehen Syrreal Entertainment mit der Sci-Fi-Serie „Slobørn“ und Cottonwood Media mit der dritten Staffel von „Find me in Paris“ mit jeweils 500.000 Euro auf der Förderliste. 

In der ersten Staffel von „Slobørn“ breitet sich ein Virus auf einer Nordseeinsel unaufhaltsam aus und die Bewohner erleben den Zusammenbruch der Zivilisation. In der zweiten Staffel stehen die Überlebenden vor der Aufgabe der gesellschaftlichen Neuordnung im Kampf um Ressourcen in einer postapokalyptischen Welt. Die ersten acht Teile der Serie werden seit August auf Norderney und in Polen gedreht. Showrunner Christian Alvart inszeniert gemeinsam mit Regisseur Adolfo J. Kolmerer. Alexander Scheer, Wotan Wilke Möhring, Laura Tonke, Lea van Acken, Emily Kusche, Annika Kuhl, Roland Møller, Marc Benjamin, Aaron Hilmer und andere stehen vor der Kamera. "Sløborn" ist eine Produktion der Syrreal Entertainment in Koproduktion mit dem ZDF, Tobis, Nordisk Film Dänemark und ZDF Enterprises, gefördert von FFA und MBB. 

Aus Mitteldeutschland konnte die Leipziger Looksfilm mit „Seapower: Die Geschichte der Kriegsschiffe“ überzeugen. Für die Koproduktion mit Imagissime aus Frankreich sowie dem ZDF und RMC erhält Looksfilm 210.000 Euro. 

Die höchste Summe erhielt die Constantin Television für „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Verfilmt wird der berühmte Stoff nun als europäische Serie mit 1 Million Euro Unterstützung von MEDIA. Die Dreharbeiten finden aktuell in Prag und Berlin statt. Die Münchener Tandem Productions erhält für die 4-teilige Thriller-Serie „Shadowplay“ 500.000 Euro.

Zusätzlich ist die Dresdner Balancefilm als Koproduktionspartner bei der Animationsserie „Meneer Papier“ von Mockingbird Productions aus Belgien mit an Bord, sowie die ndF bei der dänischen Krimi-Serie „The Sommerdahl Murders“.

Deutschland erhält nicht nur die höchste Fördersumme von den insgesamt 7,4 Millionen EU-weit vergebenen Mitteln, sondern aus Deutschland reichten mit 11 Anträgen auch die meisten Produzent*innen ein. 

Der Creative Europe Desk Berlin-Brandenburg steht in der Region für weitere Fragen gerne zur Verfügung.