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Preisregen für Medienboard-geförderte "Lara" beim KVIFF und Filmfest München

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Mit einer feierlichen Preisverleihung gingen das 37. Internationale Filmfest München und das 54. Karlovy Vary International Filmfestival am Samstag, den 6. Juli, zu Ende.

Das Medienboard-geförderte Drama "Lara" von Jan Ole Gerster wurde mit insgesamt 5 Preisen ausgezeichnet.

Am Freitag wurden deutsche Nachwuchstalente beim Filmfest München mit dem begehrten Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Die Jury – bestehend aus Melika Foroutan, Claudia Steffen und Alfred Holighaus – ehrte Gerster mit dem Preis für die Beste Regie.
„Lara“ gewann auch den FIPRESCI-Preis 2019. Die Jury des internationalen Kritikerverbandes bildeten in diesem Jahr die Israelin Yael Shuv, der US-Amerikaner Greg de Cuir Jr. und die Rumänin Giulia Dobre. Sie begründeten ihre Entscheidung wie folgt: „Die von der großen Corinna Harfouch zum Leben erweckte Lara ist eine herausfordernde und komplexe Figur, die im Zentrum eines vortrefflich ausgearbeiteten und prägnanten Drehbuchs steht. Jan-Ole Gersters ausgefeilte Regie zeichnet sich durch Raffinesse und Witz aus. ‚Lara‘ ist ein brillantes filmisches Portrait, das die Konsequenzen von voreingenommen Eltern und das Potenzial von Kunst als Mittel zur Versöhnung zeigt.“

Beim KVIFF konnte "Lara" gleich 3 Preise abräumen. "Lara" gewann den Special Jury Preis und den Preis der Ökumenischen Jury. Corinna Harfouch erhielt für ihre schauspielerische Leistung den Preis für die beste Darstellerin.