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Pressemeldung Film & Kino

Die große Seh-Sucht nach Filmen und Serien "Made in Berlin-Brandenburg"!

Daniel Brühl dreht "Nebenan" in Berlin #mbbgefördert - Jetzt im Berlinale Summer Special zu sehen!

 

Pressemitteilung vom 10. Juni 2021

Die große Seh-Sucht nach Filmen und Serien "Made in Berlin-Brandenburg"! 

 
 

Berlin/Potsdam – Die Corona-Pandemie hat auch die Film- und Kinobranche der Hauptstadtregion hart getroffen. Kinos waren mit kurzer Unterbrechung über 1 Jahr lang geschlossen. Dreharbeiten mussten teilweise ins nächste Jahr verschoben oder trotz aufwändiger Hygienemaßnamen mehrfach unterbrochen werden, mit der Folge, dass sie sich mitunter bis zu 1 Jahr hingezogen haben. MBB hat neben anderen staatlichen Hilfen schnell und unbürokratisch Sonderprogramme in Höhe von insgesamt 5 Mio. Euro aufgelegt, um die finanziellen Auswirkungen für Produktionsfirmen und Kinos abzumildern. Bis jetzt musste noch kein Kino in der Hauptstadtregion Corona-bedingt aufgeben, die Sommer-Berlinale feiert das Kino bei bestem Wetter, und wir steuern auf einen neuen Drehtagerekord zu. Anlass genug, vorsichtig optimistisch in die Zukunft zu schauen. 

 
 
 
MBB FACTS 2021

Kino & Events
  • 12 MBB-geförderte Berlinale-Filme jetzt im Summer Special!
  • Festival de Cannespräsentiert 5 MBB-geförderte Filme, 4 davon im Wettbewerb
  • 24 MBB-geförderte Filme in der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis
  • #EndlichWiederKino mit MBB-geförderten Highlights "Ich bin dein Mensch", "Quo Vadis, Aida?", "Nebenan", "Fabian", "Glück", "Die Welt wird eine andere sein", "Gunpowder Milkshake", "Matrix 4", "The French Dispatch"

Film & Wirtschaft

  • 13 Mio. Euro von Berlin-Brandenburg für den Ausbau des digitalen Film Hub
  • Steigende Nachfrage nach Highend-Content "Made in Berlin-Brandenburg" schafft Jobs, führt zu Vollbeschäftigung, aber auch Fachkräftemangel
  • Dreharbeiten auf Rekordniveau: "1899", "1000 Zeilen", "Almost Fly", "In einem Land, das es nicht mehr gibt", "KaDeWe", "AEIOU", "Die Känguru-Verschwörung", "Kurt", "Liebesdings", "Der Palast", "Spencer", "Der Überfall", "Lauchhammer" sowie 3 internationale Großproduktionen mit Starbesetzung
 
 
 
 

 

Gut aufgestellt, um die neuen Aufgaben gemeinsam mit der Branche anzugehen
Die Pandemie hat vieles irreversibel verändert und stellt die Branche vor neue Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Publikumsverhalten, Wertschöpfungsketten, Kino vs. Streaming – oder gibt es eine Chance auf friedliche wirtschaftliche Koexistenz? Wenn die Kinos am 1. Juli wieder öffnen, warten 2 Filmjahrgänge auf einen Kinostart – eine Herausforderung für die ganze Branche. Wie kann die "Filmflut" eingedämmt werden, damit sich die Filme nicht gegenseitig kannibalisieren? Die Folgen der Pandemie werden uns sicher noch länger beschäftigen. MBB arbeitet daran, auch weiterhin zukunftsgemäße Rahmenbedingungen für die Branche zu schaffen, die mittlerweile eine der wichtigsten Industriezweige der Metropole geworden ist. Wir sind gespannt auf neue Projekte, denn der Bedarf an Content "Made in Berlin-Brandenburg" wächst weltweit. 

 

 
 
 

Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus:
"Sommer, Sonne, großes Kino! Wir freuen uns mit der ganzen Filmstadt auf das Sommer-Special Festival an der 'Côte Berlin'! Dreharbeiten auf Rekordniveau, bislang musste kein Kino Pandemie-bedingt aufgeben, 'Made in Berlin' löst internationale Seh-Sucht auf SVOD aus und der Digital Film Hub wurde angeschoben. Man kann sagen, trotz Corona läuft es gut für den deutschen Film- und Serienstandort Nr. 1 und das größte Problem scheinen die Drehgenehmigungen zu sein. Aber alles ändert sich immer - nur schneller! Große Themen: Wie verändern sich die Sehgewohnheiten, 'Sofa statt Kinosessel'? Oder wie gehen wir mit der "Filmernte" 19/20 um, die einen Platz im Kino sucht? Wir wollen auch weiter effektive Rahmenbedingungen für eine Branche im Wandel, aber mit den besten Zukunftsaussichten schaffen."

 
 
 

 

Hauptstadtregion steuert 2021 auf neuen Drehtagerekord zu

Nach dem 1. Lockdown im März erreichte das Drehaufkommen in der Hauptstadtregion zum Sommer/Herbst 2020 fast wieder Normalniveau mit mehr als 3.500 Tagen in nur 8 Monaten Dreharbeiten. Darunter Projekte wie die Studioproduktionen "Matrix 4" und "Uncharted", die Serien "Blackout", "Z.E.R.V.", "Furia" und "8 Zeugen" oder Filme wie "Nebenan", "Schachnovelle" und "Wannseekonferenz". Die notwendigen Hygienemaßnahmen lassen Dreharbeiten unter Pandemie-Bedingungen rund 30% teurer werden.

2021 steuert auf einen neuen Drehtagerekord zu: Kristen Stewart steht als Lady Di in Pablo Larraíns "Spencer" vor der Kamera, Anika Decker inszeniert "Liebesdings", unter dem Titel "1000 Zeilen" wird der Relotsius-Skandal mit Elyas M'Barek und Jonas Nay verfilmt. Die Dreharbeiten für die 4. Staffel "Babylon Berlin" laufen auf Hochtouren. Auch im Dreh: "In einem Land, das es nicht mehr gibt" (Aelrun Goette), "One for the Road" (Markus Goller), "AEIOU" (Nicolette Krebitz) und die neue internationale Netflix-Serie "1899" (Baran bo Odar, Jantje Friese). Wir sind gespannt auf die Berlin-Serien "Torstrasse 1" (Sherry Hormann), "KaDeWe" (Julia von Heinz), "Der Palast" (Uli Edel), die Sky-Serie "Souls" (Alex Eslam, Hanna Maria Heidrich) und die Brandenburger Heimatserie "Lauchhammer" (Till Franzen). Angekündigt sind auch 3 internationale Großproduktionen mit Starbesetzung, so wird gemunkelt, dass Keanu Reeves und Liam Neeson zu Dreharbeiten in die Hauptstadtregion zurückkehren.

Berlin-Brandenburg in Serie erfolgreich
Der Bedarf an Highend Content der Streaming-Plattformen wächst, Corona verstärkt die Nachfrage. Das spiegeln auch die ungebrochen hohen Antragszahlen beim MBB wider. Schauspieler:innen und Crews sind stark nachgefragt und so bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung für die Branche. Serien "Made in Berlin-Brandenburg" flimmern millionenfach über die Screens. Die 3. Staffel "Babylon Berlin" kommt auf 20 Mio. Abrufe in der ARD Mediathek. Die Pandemieserie "Sløborn" erzielt mehr als 6,4 Mio. Sichtungen und wird damit zur erfolgreichsten ZDFneo-Serie. Auf Netflix ist der überwiegend an Berliner Locations gedrehte Mehrteiler "The Queen’s Gambit" ein weltweiter Überraschungshit und führt die internationalen Jahrescharts des Streamers an. Die Serienadaption "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" knackt in den ersten 17 Tagen über 10 Mio. Abrufe bei Amazon Prime Video. Mit der 3. Staffel von “Dark” geht die 1. deutsche Netflix-Serie nach 300 Drehtagen in Berlin und Brandenburg erfolgreich zu Ende: Top-10-Titel in 85 Ländern! In der internationalen Streamingwelt spielt der deutsche Filmstandort Nr. 1 ganz oben mit und ist aktuell Drehort für das nächste Großprojekt, die Serie "1899" der "Dark"-Creators.

Hauptstadtregion auf dem Weg zum Hightech-Hub für Film & Serie
Filmindustrie ist eine Zukunftsindustrie – sie ist Innovationsmotor, Technologietreiber und schafft hochqualifizierte Jobs im digitalen Sektor. Berlin und Brandenburg investieren zusammen 13 Mio. Euro, um Produktionen mit hohem Anteil digitaler Produktionstechnik zu fördern und die Hauptstadtregion auch im Bereich der Filmproduktion zu einem Hub für technische Innovation zu machen. Diese Förderung wird vom MBB neben der klassischen Förderung verwaltet. Das im Sommer 2020 gestartete, 5 Mio. Euro schwere Berliner Sonderprogramm für Digitale Film-Produktion ist bereits jetzt ausgeschöpft. Und auf dem Gelände von Studio Babelsberg entsteht Europas 1. permanentes LED-Volume DARK BAY, das auch international neue Maßstäbe setzt. 

#EndlichWiederKino
Wir freuen uns auf die Wiedereröffnung der Kinos am 1. Juli und auf zahlreiche MBB-geförderte Filme auf der großen Leinwand! Mit einer über den Kinoprogrammpreis ausgeschütteten Soforthilfe von insgesamt 3 Mio. Euro hat das MBB maßgeblich dazu beigetragen, Berlin-Brandenburgs einzigartige Kinolandschaft durch die schwierige, existenzbedrohende Zeit zu erhalten. Trotz monatelanger Schließungen beweisen die Kiezkinos großes Durchhaltevermögen und Kreativität. So schließen jetzt auch 2 MBB-geförderte Kino-on-Demand-Plattformen aus der Hauptstadt, Yorck-on-Demand und Indiekino Club, die Lücke zwischen fehlendem Kinoerlebnis und Streaming und halten zugleich den Kontakt zum Stammpublikum.

Großes Kino von Regisseurinnen
Julia von Heinz, Maria Schrader, Jasmila Zbanic, Małgorzata Szumowska, Kaouther Ben Hania! In Venedig "real und analog" in den internationalen Festival-Circuit gestartet, sind die Filme "Und morgen die ganze Welt", "Never Gonna Snow Again", "The Man Who Sold His Skin", "Quo Vadis, Aida?" zusammen mit "Exil" und "Notturno" auch in den Online-Ausgaben von Sundance bis Toronto, Tokio und New York zu sehen. Zbanic und Ben Hania ziehen mit ihren MBB-geförderten Filmen ins Oscar-Rennen in der Kategorie International Feature Film! Schraders Hauptdarstellerin Maren Eggert erhält den Silbernen Berlinale-Bären. Und Ildikó Enyedis "The Story of my Wife" drücken wir die Daumen im Wettbewerb von Cannes. Anika Decker, Aelrun Goette, Sherry Hormann, Julia von Heinz, Barbara Albert, Sonja Heiss, Nicolette Krebitz, Emily Atef, Hermine Huntgeburth, Jessica Hausner, Rand Beiruty, Adina Pintilie und viele andere arbeiten mit MBB-Förderung an neuen Projekten und an mehr Gendergerechtigkeit und Diversität am Set.

Green, Fair und mehr Diversität
Für MBB ist es von großer Relevanz, die Filmbranche bei umweltbewusstem Produzieren, Fair Pay und mehr Diversität zu unterstützen. Wir bemühen uns, diese Ziele durch Incentives zu erreichen, indem wir z.B. Green Consulting und Intimitätskoordination fördern. Gefördert werden darüber hinaus Workshops für die Branche, aber auch für die MBB-Mitarbeiter:innen zu Diversität, um einen sensibilisierten Blick auf Rollenbilder und gesellschaftliche Narration zu werfen. Unsere klimaneutrale Website www.medienboard.de erstrahlt jetzt übrigens in neuem benutzerorientierten Look!

 

 
 
 

Aktuelle Dreharbeiten 2021 | Auswahl
Spencer (Pablo Larraín) // Liebesdings (Anika Decker) // Babylon Berlin Staffel 4 (Tom Tykwer, Henk Handloegten, Achim von Borries) // 1899 (Baran bo Odar, Jantje Friese) // KaDeWe (Julia von Heinz) // AEIOU (Nicolette Krebitz) // In einem Land, das es nicht mehr gibt (Aelrun Goette) // Torstrasse 1 (Sherry Hormann) // Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Sonja Heiss) // Kurt (Til Schweiger) // 1000 Zeilen (Michael Bully Herbig) // Die Känguru-Verschwörung (Marc-Uwe Kling) // Souls (Alex Eslam, Hanna Maria Heidrich) // Lauchhammer (Till Franzen) // Almost Fly (Florian Gaag) // Sonne und Beton (David Wnendt) // One for the Road (Markus Goller) // Power of Love (Jonas Rothlaender) // Alle wollen geliebt werden (Florian Plumeyer, Katharina Woll) // Der Überfall (Stephan Lacant) // Tamara (Jonas Ludwig Walter) sowie 3 internationale Großproduktionen mit Starbesetzung.

 
 
 

 

Berlinale Summer Special
12 MBB-geförderte Filme im offiziellen Berlinale-Programm kann das Berliner Publikum jetzt auf den großen Open Air Leinwänden der Stadt erleben: Die 4 Wettbewerbstitel Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen? (Alexandre Koberidze), Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Dominik Graf), Nebenan (Daniel Brühl), Ich bin dein Mensch (Maria Schrader) sowie Die Welt wird eine andere sein (Anne Zohra Berrached), Glück (Henrika Kull), Der menschliche Faktor (Ronny Trocker), Jesus Egon Christus (David Vajda, Saša Vajda), Je suis Karl (Christian Schwochow), Blutsauger (Julian Radlmaier), Songs of the Shirt (Kerstin Schroedinger), One Hundred Steps (Bárbara Wagner, Benjamin de Burca).

Demnächst im Kino
Drachenreiter // Gnadenlos // Stillstehen // Catweazle // Zustand und Gelände // Ich bin dein Mensch // Wer wir waren // Nebenan // Glück // Fabian oder Der Gang vor die Hunde // Quo Vadis, Aida? // Die Welt wird eine andere sein // Wem gehört mein Dorf? // Der Masseur // Aware // Gunpowder Milkshake // Tides // Räuberhände // Notes of Berlin // Je suis Karl // Schachnovelle // Nö // Fly // Die Schule der magischen Tiere // JGA // Mein Sohn // Wunderschön // Caveman // Matrix 4 

 

 
 
 

FILMFÖRDERUNG 2020 AUF EINEN BLICK

  • 38,3 Mio. Euro MBB-Fördermittel insgesamt
  • 30 Mio. Euro für Filmförderung, davon 24,3 Mio. Euro Produktion Langfilm & Highend Serien
  • 685% Regionaleffekt (172 Mio. Euro Ausgaben) durch Produktionsförderung
  • 841% Regionaleffekt (101 Mio. Euro Ausgaben) durch Filmproduktionsförderung
  • 5 Mio. Euro aus Förderfonds in Hilfsmaßnahmen umgewandelt
  • davon 3 Mio. Euro Beteiligung am Corona-Mehrkostenprogramm von Bund- und Länderförderern
  • Kinoprogrammpreis 2020 und 2021 jeweils verdreifacht (2 Mio. Euro mehr)
  • Über 3.500 Drehtage in Berlin-Brandenburg trotz 4-monatiger Drehpause 
  • Internationale Großproduktionen in Babelsberg: "Uncharted", "Matrix 4"
  • Immer mehr Seriendrehs: "Furia", "Paradiso", "Z.E.R.V.", "Blackout" 
  • Berliner "Nightlife" ist Besuchermillionär 2020
  • Sonderprogramm DIGITALE FILM-PRODUKTION neu im MBB-Portfolio
  • Berlin wichtiger Initiator für den Ausfallfonds II
 
 
 
 

 

Kommunikation & Pressearbeit Filmförderung
Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
August-Bebel-Str. 28
14482 Potsdam-Babelsberg
Tel.: +49 (0) 331-743 87-72 /-70
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