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Ausfallfonds II für TV und Streaming-Dienste startet!

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Die Verhandlung zwischen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, den Sendergruppen sowie Vertreter*innen der Produktionswirtschaft über eine Ausfallsicherung für Covid-19-bedingte Drehunterbrechungen bei Fernsehproduktionen ist zu einem Abschluss gekommen!

Bis zu 57,5 % des anerkannten Schadens übernehmen die sich beteiligenden Länder, die Sendergruppen und Streaming-Dienste übernehmen 32,5 %. Für Produzent*innen ist eine Selbstbeteiligung von zehn Prozent vorgesehen, mindestens aber 10.000 Euro. Produktionsunternehmen sind berechtigt, Ausgleichsleistungen in Höhe von bis zu 800.000 Euro aus dem Ausfallfonds II zu erhalten, wobei diese Leistungen je nach Genres unterschiedlich gestaffelt sind. Die Risikoabsicherung erfolgt entsprechend sogenannter Realkosten, was bedeutet, dass bei einer Corona-bedingten Drehunterbrechung der/die Produzent*in die zu erwartenden zusätzlichen Aufwendungen gegenüber dem Sender geltend macht. Die Ausgleichszahlungen erfolgen, so wie auch beim Ausfallfonds I, über die Filmförderungsanstalt FFA. Zu beachten ist, dass nur Produzent*innen mit Hilfsgeldern rechnen können, die ihren Hauptsitz in einem Bundesland haben, das am Ausfallfonds II beteiligt ist. Der Ausfallfonds II tritt rückwirkend zum 1. November 2020 in Kraft und deckt Schäden ab, die bis zum 30. Juni 2021 entstehen.

Weitere Informationen zum Ausfallfonds II sind auf der Webseite der FFA hinterlegt.