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Coronavirus und MEDIA geförderte Projekte

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Der jüngste Ausbruch des Coronavirus in- und außerhalb der EU kann Auswirkungen auf die Durchführbarkeit MEDIA geförderter Projekte und auf die Teilnehmer*innen an Treffen und Veranstaltungen haben. Grundsätzlich bittet die Agentur in Brüssel (EACEA) sich an formelle und offizielle Verordnungen und Empfehlungen der zuständigen Behörden vor Ort zu halten. Ebenfalls enthalten alle Förderverträge einen Passus zum Eintreten von „höherer Gewalt“. Dieser kann vor allem bei Reisebeschränkungen angewandt werden. Es wird aber jeder Fall einzeln bewertet. Fördernehmer*innen, deren Projekte nicht wie geplant durchführbar sind, sollen sich bitte mit der EACEA in Verbindung setzen.


Grundsätzlich gelten für MEDIA geförderte Projekte folgende Regelungen:

Reise- und Unterbringungskosten
Wenn Personen, die an Treffen oder Veranstaltungen teilnehmen sollten, daran gehindert werden, z.B. aufgrund ihres Kontaktes mit einer infizierten Person oder ihrer Anwesenheit in einem Hochrisikogebiet, sollten Reise- oder Unterbringungskosten, die nicht storniert werden konnten und nicht aus anderen Quellen erstattet werden, als erstattungsfähige Kosten angesehen werden.

Ersatz- und Spätleistungen
Wenn die Ausführung von Verträgen aus ähnlichen Gründen behindert wird, sollten die Anweisungsbefugten nach eigenem Ermessen Ersatz- oder Spätleistungen zulassen. Das heißt eine Verschiebung sollte gewährt werden. 

Höhere Gewalt
Es kann Umstände geben, unter denen die Nichtverfügbarkeit von Schlüsselpersonal oder die Unmöglichkeit, in einer vom Virus betroffenen Zone zu arbeiten, die Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtung verhindert. Wenn solche Fälle gemeldet werden, sollte die mögliche Anwendung der Vorschriften über „höhere Gewalt“ geprüft werden. Die Anweisungsbefugten sollten die Umstände von Fall zu Fall analysieren.

Auf der Website der Creative Europe Desk Deutschland  finden Sie immer aktuelle Informationen.

Aktuelles zur Situation in der EU finden Sie hier.