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Deutsch-Polnischer Filmfonds unterstützt 4 neue Projekte

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Pressemitteilung vom 3. März 2020

Berlin/Potsdam - In der ersten Förderrunde 2020 haben Medienboard, Mitteldeutsche Medienförderung MDM, Filmförderungsanstalt FFA und das Polnische Filminstitut im Rahmen des Deutsch-Polnischen Filmfonds 4 Filmprojekte mit insgesamt 228.200 Euro gefördert.

Der israelische Regisseur Asaf Saban erzählt in der Coming-of-Age-Geschichte "The Delegation" von einer Gruppe israelischer Teenager, die auf einer Klassenfahrt durch Polen ehemalige Konzentrationslager und Holocaust-Gedenkstätten besichtigen. Doch parallel kreisen ihre Gedanken auch um die erste Liebe. Das bereits im Stadium der Entwicklung unterstützte Projekt von In Good Company Berlin, Gum Films Tel Aviv und Koi Studio Warschau erhält vom Fonds 93.200 Euro Produktionsförderung. Asaf Saban war 2011 als Medienboard-geförderter Artist-in-Residence in Berlin.

"Wika", die mit 80 Jahren älteste DJane Polens, steht im Mittelpunkt des neuen Dokumentarfilms von Agnieszka Zwiefka ("Die Königin der Stille"). Sie begleitet Wika in ihrem Alltag sowie bei den Planungen zu einer großen Clubtour und entwirft so das Porträt einer Frau, die dem Alter mit purer Lebensfreude begegnet. Nach der Entwicklungsförderung durch den Deutsch-Polnischen Filmfonds wird nun die Produktion des Projekts von Ma.ja.de. Leipzig und My Way Studio Warschau mit 85.000 Euro unterstützt.

Förderung in Höhe von 30.000 Euro geht an Doppelplusultra Hamburg und Arkana Studio Warschau für die Entwicklung des Dokumentarfilms "Black Spot Karabash". Darin begibt sich Regisseurin Olga Delane in die russische Industriestadt Karabasch, die zu den am stärksten verschmutzten Orten der Welt zählt. Die Behörden und ein Oligarch wollen ihr Image mit aller Macht verbessern und dort eine "zweite Schweiz" errichten.

Die dffb-Absolventin Ewa Wikiel realisiert mit "Die Königin von Thule" ihr Langfilmdebüt. Als nach einer wilden Nacht in einem angesagten Berliner Club ein Toter auf der Tanzfläche liegt, flieht Besitzerin Ylena nach Polen. Bei ihr im Auto: die verkaterte Garderobenfrau Nina, die sich nicht an das Ende der Party erinnern kann. Heartwake Films Berlin und Koi Studio Warschau erhalten für die Mischung aus Drama und Gangsterkomödie 20.000 Euro Entwicklungsförderung.

Der nächste Einreichtermin für Anträge auf Entwicklungs- oder Produktionsförderung für deutsch-polnische Filmvorhaben ist der 31. Juli 2020. Antragsformulare und weitere Informationen stehen auf den Seiten des Medienboard, der MDM, der FFA und des Polnischen Filminstituts zur Verfügung.

Kommunikation & Pressearbeit Filmförderung
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