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Games, Twitch und Rekorde: Die digitale gamesweekberlin PRO X erreicht mehr Menschen als je zuvor

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Die erste digitale Ausgabe der Business- und Development-Plattform gamesweekberlin PRO X ist erfolgreich zu Ende gegangen. Drei Tage lang trafen sich Spielefans, Spieleentwickler*innen und Publisher unter anderem auf Twitch, Discord und Zoom. An den drei Konferenztagen verzeichneten die Veranstalter regen Zuspruch bei der Nutzung ihrer Online-Kanäle. Besonders hervorzuheben sind die 200.000 Aufrufe auf Twitch.tv/gamesweekberlin, mit mehr als 6.000 gleichzeitigen Zuschauer*innen. Wenn es so weitergeht, ist die Millionen-Marke in greifbarer Nähe, denn bis zum heutigen Tag konnte die Event-Reihe insgesamt mehr als 500.000 Professionals und Fans mit ihrem Live-Streaming-Kanal erreichen. Die gamesweekberlin und zahlreiche der Events werden vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert.
 
„Wir freuen uns, dass die gamesweekberlin PRO X es geschafft hat, auch online die Community der internationalen Spieleentwickler*innen erfolgreich zusammenzubringen“, so Michael Liebe, Head of gamesweekberlin und CEO von Booster Space. „Dank der großen Anstrengungen im Team und Seite an Seite mit unseren Partnern ist es gelungen, bestehende Formate nicht nur neu zu denken und mit spannenden Features zu erweitern, sondern sogar neue Sub-Events der gamesweekberlin PRO X hinzuzufügen. Nicht nur die Teilnahme an den einzelnen Vorträgen und Workshops mittels Video-Conferencing – das für die meisten von uns ja schon zum Arbeitsalltag gehört – hat gut geklappt. Auch die Einbindung von Discord als virtuelle Konferenz-Lobby war eine Bereicherung, und natürlich zum wiederholten Male die Koordination von Business-Meetings mit MeetToMatch. Mit über 100.000 Views am zweiten Konferenztag alleine haben wir für uns neue Rekorde aufgestellt.“
 
Eröffnet wurde die gamesweekberlin am Mittwoch mit dem von Melek Balgün moderierten Opening Breakfast mit einer internationalen Keynote von Rami Ismail, spannenden Talks von Jens Hilgers (BITKRAFT) und Chris Hana sowie Odile Limpach und politischen Ansprachen, unter anderem von Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales, Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD. An diesem und den beiden nächsten Tagen folgte das Programm der QUO VADIS game development & business conference, inklusive PRO X: Tabletop Games Focus und Career Day, die Talent- und Recruitmentplattform Womenize! Games & Tech, der GERMAN ESPORTS SUMMIT, der PRO X: Dev Booster und das Matchmaking Dinner.
 
Die vielfältigen Themen der QUO VADIS gaben einen Einblick, wie Spiele entwickelt und finanziert werden. Aktuelle Themen wie Remote Team Management, Player Retention, Crowdfunding oder prozedurales Game-Design wurden in lebhaft diskutierten Webinaren und Workshops verhandelt. Auch auf dem Twitch-Kanal der gamesweekberlin wurden eifrig getalked, kommentiert und natürlich gespielt. Ein Reichweiten-Highlight war die Diskussionsrunde der “Games-Philosophen” Richard Bartle, Jesper Juul und Sebastian Möring, bei der sie sich mit der Frage auseinandersetzten, ob Game-Developer letztlich nicht doch göttergleich seien.
 
Beim Online-Pitching Format PRO X: Dev Booster, das im Juni erstmals stattfand, wurden am Ende des live-gestreamten Finales am Freitagnachmittag das quirlige Indie-Game „You Suck at Parking“ von Happy Vulcano aus Belgien von der Fachjury und dem Publikum zum Gewinner gekürt. Das Finale wurde live auf Twitch unter www.twitch.tv/gamesweekberlin übertragen. Moderiert wurde die finale Ausscheidung von Mitgliedern des Developer- und Streamer-Kollektivs Die Indiestrolche.
 
Die 6. Ausgabe der Talent- und Recruiting Plattform Womenize! Games & Tech widmete sich neben der wachsenden Bedeutung von Soft Skills, Crowdfunding und Sustainability auch der Frage, wie Serious Games sensible Themen wie sexuelle Traumata, PTSD oder mentale Gesundheit hilfreich begleiten und flankieren können. Natasha Skult, IGDA Finnland sowie Gründerin und CEO MiTale Ltd: “Die diesjährige Ausgabe von Womenize war absolut fantastisch und hatte sehr bewegende Themen auf der Agenda. Besonders gefallen hat mir die Keynote von Drussila Hollanda-Grönberg von Supercell und die anschließende Roundtable-Diskussion. Ein wirklich bereicherndes Event. Gratulation an die Organisatorinnen”.
 
Der zweitägige GERMAN ESPORTS SUMMIT - GES20 stand unter dem Motto „E-Sport & Nachhaltigkeit“. Dabei ging es auch um die Frage, wie bisher Erreichtes bewahrt werden kann und welche Herausforderungen den E-Sport zukünftig erwarten – sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich.
 
Auch auf Networking und Parties musste nicht verzichtet werden. Am Donnerstag der gamesweekberlin traten Spielefans in einer Online-Version des beliebten Pub-Quiz “Seitenquiz”  gegeneinander an und testeten ihr Gaming-Wissen. Einen lauten und knallharten Abschluss fand die gamesweekberlin bei der LOUD X, einem auf Twitch gestreamten Live-Konzert dreier Heavy Metal-Bands.