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Preisgekrönt: "Quo Vadis, Aida?" von Jasmila Žbanić

  • Film & Kino

Aus der Perspektive einer bosnischen Übersetzerin schildert Jasmila Žbanić auf stille und sehr eindringliche Art und Weise die Ereignisse vor dem Massaker von Srebrenica im Jahre 1995.

Der Medienboard-geförderte Film geht für Bosnien-Herzegowina ins Rennen um eine Nominierung als Best International Feature Film bei den OSCARS 2021  und wurde bereits jetzt mehrfach ausgezeichnet:

  • International Film Festival Rotterdam 202
    Publikumspreis
  • Göteborg Film Festival 2021
    Dragon Award für den besten internationalen Film

Außerdem ist "Quo Vadis Aida" für für den Independent Spirit Award nominiert und auf der BAFTA Shortlist für den besten internationalen Film mit Jasmila Žbanić als Best Director.

Seit ihrem Debütfilm Esmas Geheimnis — Grabavica, der 2006 den Goldnen Bären gewann, beschäftigt sich die 1974 geborene Regisseurin Jasmila Žbanić immer wieder mit dem Grauen der Bürgerkriege im früheren Jugoslawien, die 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mitten in Europa stattfanden und bis heute eine klaffende Wunde darstellen.