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Innovationsstandort Babelsberg: MBB fördert Virtual-Production-Pilot Gute Zeiten Schlechte Zeiten

Virtual Production © UFA Serial Drama / Finja Krumsee
Berlin / Potsdam – Babelsberg ist Produktionshub für Filme, Serien, Shows und Werbung. MBB stärkt mit seiner Förderung des Virtual-Production-Piloten von GZSZ jetzt gezielt digitale Workflows für die Herstellung serieller Inhalte. Damit wird am Standort ein zukunftsweisender Virtual-Production-Standard etabliert, der die Medienstadt Babelsberg noch attraktiver macht.
Bei dem mehrwöchigen Pilotprojekt "GZSZ goes VP" im LED-Studio von Studio Babelsberg werden neue, KI-unterstützte Virtual-Production-Workflows erprobt, um reale Berliner Räume virtuell zu reproduzieren und zu erweitern. Ziel ist es, technische, gestalterische und organisatorische VP-Workflows schrittweise in den regulären Produktionsprozess zu integrieren. Unterstützt wird das GZSZ-Team von Experten wie Arkanum Pictures und Jonathan Ho als Creative Consultants sowie von Studio Babelsberg, ICT, Robe, LAVAlabs, Lux AI, Sons of Motion Picture und Sony. Ernst Feiler übernimmt als Supervisor die Projektkoordination.
Helge Jürgens, Medienboard-Geschäftsführer New-Media-Förderung:
"Wir freuen uns sehr über dieses gemeinsame Projekt hier am Standort! Es vereint zentrale Akteure und geballte Expertise für eine neue Idee: die innovative Anwendung von KI und Virtual Production für serielle Formate. Die Medienboard-Förderung konnte im Rahmen der Senderkooperation mit RTL und dank der finanziellen Unterstützung des Brandenburger Wirtschaftsministeriums erfolgen. Ziel ist es, Babelsberg weiter als zukunftsweisenden Produktionsstandort auszubauen!"
Katja Bäuerle, GZSZ-Produzentin bei UFA Serial Drama:
"Für das extrem professionelle und technologieinteressierte Team von GZSZ ist dieser Test eine spannende Herausforderung. Wir haben hohe qualitative Standards und gleichzeitig eindeutig definierte Rahmenbedingungen hinsichtlich Zeit und Budget, die wenig bis keinen Spielraum zulassen. Entsprechend klar definiert sind unsere Erwartungen an die Ergebnisse. Wir werden dieses Projekt ergebnisoffen, pragmatisch und analytisch auswerten und am Schluss idealerweise nicht nur selbst entscheiden können, ob wir als tägliche Serie mit dieser Technologie weiterarbeiten, sondern auch für andere Produzent:innen mehr Transparenz über den Status Quo LED liefern."
Jörg Bachmaier, CEO von Studio Babelsberg:
"Virtual Production und Künstliche Intelligenz eröffnen neue Wege, um die Effizienz, Planbarkeit und Qualität hochwertiger Serien- und Filmproduktionen zu verbessern. Entscheidend ist dabei nicht nur die Technologie, sondern wie wir sie einsetzen: verantwortungsvoll, kostengünstig, wirtschaftlich sinnvoll und immer mit dem Menschen im Mittelpunkt. Projekte wie dieses zeigen, wie Innovation konkreten Mehrwert schafft – für Kreative, Produzenten und den gesamten Markt. Wir freuen uns, gemeinsam mit starken Partnern Babelsberg als führenden Standort für die kreative Community weiter zu stärken."