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Filmförderung Pressemeldung

MBB aktualisiert Merkblatt zur Digitalen Film-Produktion

Berlin/Potsdam - Nach 3 Jahren erfolgreicher VFX-Förderung passt MBB das Merkblatt Digitale Film-Produktion im Juli 2024 nochmals an. 

Durch folgende Änderungen wird der Antragsprozess vereinfacht: Eine Kostenpauschale für allgemeine projektbezogene Kosten wird eingeführt und der ehemals definierte Mindestkorridor für nachträgliche Förderhöhungen gestrichen. Begrifflichkeiten sind jetzt klarer definiert und Detailfragen bezüglich der Kombination von Produktions- und DFP-Förderung einheitlich geregelt.  

Zum aktualisierten MERKBLATT DIGITALE FILM-PRODUKTION geht es hier: LINK

Die wichtigsten Eckpunkte:  

👉  Die Fördersumme kann nach der ersten Bewilligung im weiteren Projektverlauf einmalig und nach Mittelverfügbarkeit bis auf insgesamt max. 1 Mio. Euro erhöht werden. Dies gilt nun für sämtliche Projekte, nicht nur für Projekte mit Mindestausgaben in Höhe von 3,5 Mio. Euro zum Zeitpunkt der Antragsstellung.
👉  Die Kalkulation der allgemeinen projektbezogene Kosten kann entweder mit einer Pauschale (max. 25 %) oder über eine detaillierte Kalkulation mit abschließendem Kostennachweis über eine testierte BWA erfolgen.
👉  Die Kosten der digitalen Produktion sind der herkömmlichen Produktion gleichgestellt. Der digitale Drehtag ist dem Drehtag gleichgestellt.
👉  Die vorgenannten Bestimmungen gelten entsprechend für die Digitale Film-Produktion in Brandenburg.

Zum Hintergrund:

Inzwischen kann das DFP-Programm 37 Projekte mit einem Investitionsvolumen in der Region von über 50 Mio. Euro nachweisen. Sowohl deutsche Produktionen wie CHANTAL IM MÄRCHENLAND, DAS LICHT, HAMELN, DIE KAISERIN 2 oder MOMO, als auch hoch budgetierte internationale Produktionen wie Francis Ford Coppolas MEGALOPOLIS entstehen mit Mitteln aus dem VFX-Förderprogramm.